Blumenkohl-Pizza: Pizzaboden aus Blumenkohl für den ultimativen Low Carb-Genuss!

Blumenkohl-Pizza: Pizzaboden aus Blumenkohl für den ultimativen Low Carb-Genuss!

Die blumenkohl-pizza revolutioniert seit einigen jahren die welt der low carb-ernährung und erobert die küchen gesundheitsbewusster genießer im sturm. Was vor wenigen jahren noch als exotische idee galt, hat sich mittlerweile zu einem echten trend entwickelt, der klassische pizzaböden aus weizenmehl ernsthaft konkurrenz macht.

Der clou dieser innovativen kreation liegt in der verwendung von blumenkohl als hauptzutat für den teig. Durch seine neutrale geschmacksnote und seine besondere konsistenz eignet sich das gemüse perfekt als basis für einen knusprigen pizzaboden, der nicht nur deutlich weniger kohlenhydrate enthält, sondern auch mit wertvollen nährstoffen punktet. Mit nur einem bruchteil der kalorien einer herkömmlichen pizza lässt sich hier ohne schlechtes gewissen schlemmen.

Diese zubereitungsmethode erfordert zwar etwas mehr geduld als das simple ausrollen eines fertigteigs, doch das ergebnis überzeugt selbst skeptiker. Der boden wird außen herrlich knusprig, während er innen eine angenehme festigkeit behält, die jeden belag trägt. Perfekt für alle, die auf ihre ernährung achten möchten, ohne auf den genuss einer leckeren pizza verzichten zu müssen.

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung des blumenkohls

Den tiefgekühlten blumenkohl nach packungsanweisung garen oder in der mikrowelle erhitzen, bis er vollständig aufgetaut und weich ist. Anschließend gut abtropfen lassen und komplett abkühlen lassen. Dieser schritt ist wichtig, damit der teig später nicht zu feucht wird. Den abgekühlten blumenkohl in eine küchenmaschine geben und so lange pulsieren, bis eine reisähnliche konsistenz entsteht, das bedeutet, dass kleine, gleichmäßige körner entstehen, die an gekochten reis erinnern.

2. Entfernung der überschüssigen feuchtigkeit

Den zerkleinerten blumenkohl portionsweise in ein sauberes käsetuch oder ein dünnes geschirrtuch geben. Das tuch fest zusammendrehen und so viel flüssigkeit wie möglich herauspressen. Dieser vorgang ist entscheidend für den erfolg der pizza, denn je trockener der blumenkohl, desto knuspriger wird später der boden. Mindestens 100 bis 150 milliliter flüssigkeit sollten entfernt werden. Nicht ungeduldig werden, dieser schritt benötigt kraft und ausdauer.

3. Herstellung des teigs

Den gut ausgepressten blumenkohl in eine große schüssel geben. Die beiden eier hinzufügen und gründlich unterrühren. Anschließend 150 gramm geriebenen mozzarella, den geriebenen parmesan, oregano, knoblauchpulver, salz und pfeffer hinzufügen. Alle zutaten mit den händen oder einem löffel zu einem homogenen teig verkneten. Die masse sollte formbar sein und zusammenhalten. Falls der teig zu feucht erscheint, noch etwas mehr käse hinzufügen.

4. Formen des pizzabodens

Den backofen auf 200 grad celsius vorheizen. Ein backblech mit backpapier auslegen und dieses leicht mit etwas öl einpinseln, damit nichts anklebt. Die blumenkohlmasse auf das vorbereitete blech geben und mit den händen zu einem runden oder rechteckigen pizzaboden formen. Die ideale dicke liegt bei etwa einem halben zentimeter. Die ränder etwas dicker gestalten, damit sie beim backen nicht verbrennen. Darauf achten, dass der boden überall gleichmäßig dick ist, sonst wird er ungleichmäßig knusprig.

5. Vorbacken des bodens

Den geformten pizzaboden für 20 bis 25 minuten im vorgeheizten ofen backen, bis er an den rändern goldbraun wird und die oberfläche fest ist. Nach der hälfte der backzeit einmal kontrollieren und gegebenenfalls das blech drehen, damit der boden gleichmäßig bräunt. Der boden sollte nun stabil genug sein, um ihn vorsichtig mit einem pfannenwender anzuheben, ohne dass er auseinanderfällt.

6. Belegen und fertigbacken

Den vorgebackenen boden aus dem ofen nehmen. Das tomatenmark gleichmäßig auf der oberfläche verteilen und mit italienischen kräutern würzen. Den restlichen mozzarella darüber streuen. Nach belieben weitere zutaten wie oliven, pilze, paprika oder andere gemüsesorten hinzufügen. Die belegte pizza für weitere 12 bis 15 minuten backen, bis der käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Zum schluss kurz abkühlen lassen, damit sich die aromen setzen können.

Anna Bergmann

Tipp vom Chefkoch

Um den blumenkohl besonders trocken zu bekommen, kann man ihn nach dem auspressen noch für 10 minuten bei niedriger temperatur in einer pfanne ohne fett rösten. Dadurch verdunstet restliche feuchtigkeit und der boden wird noch knuspriger. Wer einen besonders würzigen geschmack bevorzugt, kann dem teig auch frische kräuter wie basilikum oder thymian beifügen. Der pizzaboden lässt sich übrigens hervorragend vorbereiten und einfrieren, einfach nach dem vorbacken abkühlen lassen, in folie wickeln und bis zu drei monate im gefrierschrank aufbewahren.

Passende getränkebegleitung

Zu dieser leichten, gemüsebasierten pizza passt ein trockener weißwein wie ein italienischer pinot grigio oder ein sauvignon blanc perfekt. Die frische säure des weins harmoniert wunderbar mit der milden note des blumenkohls und dem cremigen käse.

Wer lieber alkoholfreie alternativen bevorzugt, greift zu einem sprudelwasser mit zitrone oder einem selbstgemachten eistee mit minze. Auch ein leichtes helles bier ergänzt die pizza hervorragend, ohne zu schwer im magen zu liegen.

Zusätzliche Info

Die verwendung von blumenkohl als pizzaboden ist eine relativ neue erfindung, die ihren ursprung in der paleo-bewegung und der low carb-ernährung findet. Ernährungsbewusste köche in den usa experimentierten erstmals um 2010 mit dieser zubereitungsart und teilten ihre rezepte in food-blogs.

Blumenkohl gehört zur familie der kreuzblütler und ist reich an vitamin c, vitamin k und folsäure. Mit nur 25 kalorien pro 100 gramm ist er deutlich kalorienärmer als weizenmehl. Zudem enthält er sekundäre pflanzenstoffe, die entzündungshemmende eigenschaften besitzen.

Diese pizzavariante eignet sich besonders für menschen mit glutenunverträglichkeit oder zöliakie, da sie vollständig getreidefrei ist. Auch für diabetiker stellt sie eine interessante alternative dar, da der blutzuckerspiegel nach dem verzehr deutlich weniger stark ansteigt als bei herkömmlicher pizza.

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